Die Benediktiner und die Abtei Tholey
Der Wahlspruch des Klosters „fides cum benignitate - Glaube und Menschlichkeit“ ist der Leitgedanke, an die sich die Benediktinermönche des Klosters richten: der Glaube, bezeugt durch die Gebete, die den größten Teil des Tages einnehmen, und die Menschlichkeit durch das Rückbesinnen auf wesentliche Werte wie Demut, Beständigkeit und vor allem Toleranz.
Benediktiner zu sein, bedeutet Seelsorger, Lehrer und Handwerker in einem zu sein.
Die Grundlage dieser Glaubensgemeinschaft bildet die Regel des Ordensgründers Benedikt von Nursia, gegen das damals vorherrschende Prinzip der Wandermönche für eine Kontinuität und Ortsgebundenheit. Elf Männer sind diesem Ruf in Tholey gefolgt. Zehn Mönche und der Abt Wendelinus Naumann.
Kontinuität heißt hierbei nicht Stillstand. Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen, denen sich auch unsere Gemeinschaft stellen muss. Auch der plötzliche und unerwartete Tod unseres lieben Vater Abtes Mauritius Choriol im Jahre 2025 stellt eine große Herausforderung dar. Um die Kontinuität zu erhalten, müssen wir uns stets anpassen und wir hoffen, auch diese Aufgabe zu meistern und sein Gedächtnis so zu ehren.
Uns alle vereinigt das gleiche Ziel: Gott näher zu sein.
Auch außerhalb des Konventes gibt es ein großes Engagement, was unter anderem unsere Oblaten, Gesprächs- und Bibelkreise sowie die Choral Schola unter Beweis stellen.
Neben Gottesdienst und Seelsorge widmen sich die Konventsmitglieder ganz individuell nach Fähigkeiten und Interesse auch weltlicheren Aufgaben, um die Gemeinschaft zu unterstützen. Von Gartenarbeit über Imkerei bis zum Verkauf unserer Produkte, es gibt immer auch viel zu tun. Wir wollen den Konvent und auch diese Arbeit künftig in kleinen Portraits vorstellen, was dann sowohl hier als auch in den sozialen Medien zu sehen sein wird.

